Buch Bewertung: November & Dezember/18

Meine Buchbeschreibung für November und Dezember, kommt etwas verspätet! Ich fasse die beiden Monate zusammen, da ich leider viel zu wenig zum Lesen gekommen bin und euch keinen Post mit nur einem Buch schreiben wollte.

Simon Beckett – Totenfang 8/10

Also wie ihr ja mittlerweile schon bemerkt habt, bin ich ein riesen Fan von Beckett und vor allem von seiner David Hunter Reihe. Ich liebe den Stil der Bücher und die biochemischen Beschreibungen die er immer wieder ein paar Seiten schmücken lässt. Der fünfte Teil hat mir erneut sehr gut gefallen. Das Buch spielt in den Backwaters, einem Mündungsgebiet in Essex, wo die Landschaft von Ebbe und Flut regiert wird. Der Schluss ist wie immer typisch für Beckett, nicht vorherzusehen und absolut unerwartet. Hier fand ich allerdings schade, dass die Auflösung so abrupt kam und man total überrumpelt wurde. Ich musste ein paar Seiten erneut lesen, da ich die Infos noch überhaupt nicht verarbeitet hatte und mir im ersten Moment nur nachte „Hääh?“. Ansonsten eine absolute Leseempfehlung!

 Gillian Flynn – Dark Places 6/10

hmmmm… ja was sag ich jetzt über dieses Buch. Schräg. Anders. Irgendwie bekloppt und trotzdem sehr gut. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich selten solche Gedanken zu einem Buch hatte. Es hat mir auf der einen Seite überhaupt nicht gefallen, da ich die Protagonisten unsympathisch fand und auch die Geschichte nicht so ganz mein Fall war. Auf der anderen Seite ist es absolut toll geschrieben und fesselnd beim Lesen. Einer meiner Störfaktoren ist mit Sicherheit der Erzählstil. Ich bin kein Fan von wechselnden Perspektiven und verliere hier leicht die Lust am Lesen. Leider fand ich den Schluss etwas utopisch, was meine negative Einstellung zum Buch zudem noch verstärkte. Aber wer weiß, immerhin spielt das Buch in Amerika, vielleicht ist es dort gar nicht so realitätsfern. ;P

Hilal Sezgin – Wieso? Weshalb? Vegan! 8/10

TOP! Ich war absolut begeistert. Dieses Buch ist sachlich geschrieben und gut formuliert, spricht Missstände in der Massentierhaltung an, geht auf die Schattenseiten von Zoos ein und bringt gute Beispiele zum Thema Klimawandel. Es ist sehr einfach und verständlich geschrieben und greift niemanden an, es zählt einfach nur Punkt für Punkt die Gründe auf, die die Autorin davon überzeugt haben, vegan zu leben. Ich kann es durchaus empfehlen, wenn ihr mit dem Gedanken ringt, vegan zu leben und euch noch ein kleiner Anreiz fehlt (und euch der Film – Earthlings – zu häftig ist), oder ihr schon vegan lebt und einfach eine leichte Lektüre sucht, die eure Einstellung und Lebensweise bestärkt.

 

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!!

xx

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