Buch Bewertung: August – Dezember 2019

John Strelecky – Wiedersehen im Cafe am Rande der Welt

Buch Bewertung: 9,5/10

John Strelecky hat mich auch mit der Fortsetzung seines Buches „Das Cafe am Rande der Welt“ wieder in seinen Bann gezogen. Diesmal sogar so stark, dass ich mir gleich weitere zwei seiner Werke kaufte. Safari durch Afrika & The big five for life. Ich liebe seinen Schreibstil und wie man durch die tollen Geschichten Lektionen fürs Leben lernen soll. John ist auf Hawaii gelandet, wo er sein Leben in vollen Zügen genießt und findet auf unerwartete Weise den Weg zurück in das Cafe am Rande der Welt, welches sein Leben nachhaltig verändert hat. Dort trifft er auf die Kellnerin Cassy und den Inhaber Mark und dessen kleine Tochter. Dieses Mal soll es John selber sein, der einer gestrandeten Seele den richtigen Weg weist, und sie zurück auf den Pfad ihrer Träume und Wünsche holt.

Ich finde die Bücher von Strelecky sehr bewegend und nehme aus jedem Einzelnen etwas für mein eigenes Leben mit. Ich kann diese Bücher wirklich allen empfehlen, da sie mir in einigen Situationen schon geholfen haben, anders als gewohnt zu reagieren, zu agieren und mich auf die Dinge zu konzentrieren, die mir WIRKLICH wichtig sind und andere Dinge nicht ganz so ernst zu nehmen oder einfach abzuwägen, ob sie es wert sind unsere kostbare Lebensenergie daran zu verschwenden.

Yuval Noah Harari – Eine kurze Geschichte der Menschheit

Buch Bewertung: 10/10

WOW.. schon wieder kein Roman. aber ich liebe dieses Buch. Ich denke, es ist sogar das beste Buch, das ich je gelesen habe. Harari beschreibt mit spielerischer Leichtigkeit komplizierte Sachverhalte unserer Gesellschaft, sodass sie für jeden verständlich erklärt werden. Er spricht von komplexen Strukturen und erfundenen Systemen, die wir Menschen uns im Laufe unserer Entwicklung aufgebaut haben, wodurch uns ein Zusammenleben in unglaublicher Größe gelungen ist, wie es sonst keinem anderen Lebewesen in der gesamten Evolutionsgeschichte je zuvor möglich war. Ein sehr interessantes und lehrreiches Buch, dass durch und durch zum nachdenken und überdenken anregt.

Auf seine weiteren Werke bin ich schon sehr gespannt und freue mich jetzt schon darauf, das nächste Buch zu verschlingen.

Nell Leyshon – Die Farbe von Milch

Buch Bewertung: 7/10

Ein sehr ein „stranges“ Buch. Die Handlung spielt Anfang des 19. Jahrhunderts und die Protagonistin, die jüngste Tochter einer ärmlichen Bauernfamilie, wird als Dienstmagd zum hiesigen Pastor entsandt, um diesen im Haushalt zu unterstützen, da seine Frau an einer Krankheit leidet und viel Pflege und Aufmerksamkeit benötigt. Mary selbst ist die Erzählerin und schildert ihre Erlebnisse und die Zeit beim Pastor, die sie von Anfang an nur gehasst hat, da sie viel lieber zuhause bei ihrem Großvater und dem Hof geblieben wäre um „richtige“ Arbeit zu verrichten. Da Mary selbst kaum Lesen und Schreiben kann, das Buch aber aus eigener Kraft zu Papier bringt, ist es dementsprechend einfach und sehr kindlich formuliert, was ich zeitweise als „anstrengend“ zu lesen empfand. Die Handlung jedoch fesselt komplett und ich habe es innerhalb von zwei Tagen verschlungen. Ein gutes Buch für zwischendurch.

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