Zucchini-Süßkartoffel-Kokos-Torte

Wie versprochen, das Rezept meiner veganen, glutenfreien, Zucchini – Süßkartoffel – Kokos Torte alias Salat-Kuchen, wie meine Freunde zu sagen pflegen 😂

Man kann das ganze sicher Nachhaltiger gestallten, aber ich hab einfach mal aufgebraucht, was ich sowieso zuhause hatte, nach dem Motte der #UseupChallenge 😉 Ganz unten findet ihr Tipps und alternative Vorschläge für einige Zutaten !

Rezept:

Für den Zucchini-Teig:

240 g                   Reismehl (ich hab das vom Reformhaus genommen)
280 g                   Zucchini
eine Dose           Kokosmilch (NICHT die Light!)
150 g                   *Kokosblütenzucker
80 g                     *Ahornsirup
70 g                     Backkakao
70 g                     *Kokosflocken
3 EL                     geschrotete Leinsamen
2 TL                     Weinsteinbackpulver
Prise                    Salz

Für das Süßkartoffel-Topping:

320 g                   Süßkartoffel (roh)
200 g                  *Nussbutter
100 ml                   *Ahornsirup
25 g                     Backkakao
Prise                    Salz

Zubereitung:

  1. Alle trockenen Zutaten für den Teig in einer Schüssel gut vermischen.
  2. Die Zucchini raspeln. Ich hab die grobe Reibfläche verwendet.
  3. Die Kokosmilch gut mit dem Ahornsirup vermischen und über der Mehlmischung verteilen und das Ganze vermengen.
  4. Die Zucchini mit einem Kochlöffel oder einem Schneebesen unterheben.
  5. Den Teig jetzt entweder in einer oder gleich in zwei gleichgroßen Formen bei 180 Grad backen (ich verwende immer ein Mischprogramm aus Heißluft und Ober- und Unterhitze). Zwei Formen ersparen das spätere Durchschneiden. Ich habe den Teig gleich aufgeteilt und dann ca. 30 Minuten gebacken. Wenn man alles in eine Form gibt sollten, denk ich, 45 Minuten ausreichen. Einfach die Zahnstocher-Probe machen 😉
  6. In der Zwischenzeit die Süßkartoffel würfeln und gar kochen oder dünsten.
  7. In einem Mixbecher die Nussbutter, den Ahornsirup, den Kakao und das Salz vorbereiten.
  8. Die weichgekochten Süßkartoffeln hinzugeben und mit einem Stabmixer zu einer glatten Creme pürieren. Hier wirklich gut durchmixen, sodass keine Stücke mehr übrig sind!! Das ganze kalt stellen bis auch der Teig fertig gebacken und abgekühlt ist.
  9. Die untere Hälfte des Teiges dick mit Creme bestreichen und mit dem zweiten Teil deckeln. Auch diesen reichlich mit Creme bestreichen und nach Belieben verzieren. Ich hab mich für Kokosflocken entschieden.
  10. Die Torte am besten kaltstellen und noch etwas durchziehen lassen.

Guten Appetit !!

*Alternativen:

  • Beim Mehl müsst ihr selbst probieren, da ich noch kein anderes verwendet habe und das ja leider nicht immer so einfach auszutauschen ist 🙄 Wenn ich den Teig das nächste Mal backe, werde ich Dinkelmehl verwenden und euch vom Ergebnis berichten.
    NICHT glutenfrei: Ich glaube allerdings, dass es keinen all zu großen Unterschied machen dürfte, wenn ihr stattdessen ein normales Weizenmehl verwendet und die Leinsamen aus dem Rezept streicht. Eventuell geht euch der Kuchen dann aber mehr auf, denn so sitzt er ziemlich pampig in der Form und bildet eine eher Brownie ähnliche Masse.
    GlutenFREI: Als weitere glutenfreie Alternative könnt ihr Kokosmehl, Sojamehl, Mandelmehl, Hirsemehl, Buchweizenmehl etc. verwenden. 🙂
  • Ihr könnt natürlich auf gemahlene Mandeln, Walnüsse, Haselnüsse etc. statt der Kokosflocken zurückgreifen, wenn es euch zu kokoslastig sein sollte oder ihr eine regionale Alternative bevorzugen würdet 😉
  • Auch beim Zucker sind eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt ebenso gut Birkenzucker oder normalen braunen Zucker verwenden. Ich mag den Kokosblütenzucker in diesem Rezept sehr gerne, da er durch seine Karamell Note mit dem Ahornsirup super schön harmoniert.
  • Auch beim Ahornsirup könnt ihr zu Alternativen wie Agavendicksaft, Reissirup, Kokossirup, etc. greifen. Für nicht Veganer ist natürlich Honig eine einfache heimische Süßungsmittel-Quelle.
  • Die Wahl der Nussbutter sollte natürlich auch ganz nach eurem Geschmack erfolgen. Ich habe Cashewcreme verwendet, da diese keinen starken Eigengeschmack hat und ich noch ein offenes Glas zuhause hatte 😉

Fröhliches Nachbacken !!

xx

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